08 August 2009

On the rocks

Bei den augenblicklichen Temperaturen kann ein wenig Abkühlung gar nicht schaden.

Ein Rosemary-Fizz gefällig?

08 Juni 2009

Poppy Flower

Mohnblumen müssen nicht zwangsläufig rot sein. Diese hier ist ganz ohne Retusche rosa. Mal was anderes, wobei mir das knallige rot allerdings lieber ist.

29 Mai 2009

Schwertransport

*Staub wegpust*
Nach langer Sendepause hier mal wieder ein Beispiel wie manche Leute in anderen Ländern ihr Geld erwerben. Wenn man sich überlegt, dass dieser Mann vermutlich schon über 100 km mit dem "Päckchen" auf dem Rücken hinter sich hat, und bedenkt, dass die Luft auf über 3500 m auch schon verdammt dünn ist, kann man sich so ungefähr vorstellen welche Leistung er da erbringt. Und das für einen sehr geringen Lohn.

09 März 2009

Sadhu

Wieder mal ein Sadhu in Pashupatinat.
Ich finde hier den Kontrast zwischen Traditionellem und dem Modernen sehr schön.

05 März 2009

Kinder in Nepal

Nicht dass hier der Eindruck entsteht, Kinder in Nepal sind immer zwangsläufig schmutzig bis hinter die Ohren.
Nepals Kinder sind eben auch einfach nur Kinder. Mal schmutzig, mal sauber, aber ich möchte behaupten meist nicht so verwöhnt, aber so wie es sein soll immer von den Eltern geliebt.

02 März 2009

LKW-Stau ...

... auf der Strecke zwischen Thame und Namche Bazar. Der Transport ist sehr breit und kann nur schwer überholt werden ...

26 Februar 2009

23 Februar 2009

Auf dem Dach der Welt ...

... und nicht in den Alpen, auch wenn es im ersten Moment so wirkt.
Bei einer leckeren Tasse Lemontee läßt sich die Aussicht besonders gut genießen.

19 Februar 2009

Kinder in Nepal

So sehen Kinder aus, die sich noch selber beschäftigen können. Die zum Spielen keine Playstation oder Poke-mon brauchen, und trotzdem jede Menge Spass haben.
Ja, dabei wird man auch mal dreckig, und wenn keine Waschmaschine zur Hand ist auch mal dreckiger, aber es geht alles irgendwie.

16 Februar 2009

Kangtega und Tamsherku

So, nach jeder Menge Text wird es ab jetzt wieder mehr bilderlastig. Und ratet mal, wo das hier ist ;-)
Früher Nachmittag auf 4500 m Höhe ...

12 Februar 2009

Reisebericht Nepal - Teil 8

So, dann hatten wir also wieder wohlbehalten Kathmandu erreicht. Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass da der Flugbetrieb wieder eingestellt wurde. War also der Richtige Zeitpunkt gewesen.
Was das Hotel angeht, normalerweise kommen die Touristen ja und sagen: Wir kommen da und da, bleiben n Tage.
Damit können die dann auch sehr gut umgehen. Wir kamen ja hin, und meinten: Hallo hier sind wir, und die Frage des Wie lange konnten wir auch nicht beantworten, da wir versuchen wollten den Rückflug vorzuverlegen, da wir deutlich zu früh dran waren.
DAMIT konnten sie im Hotel jetzt gar nicht umgehen. Hat dann zu Fragen geführt wie: You check out today? Kam uns im ersten Moment unhöflich vor, war aber nach kurzem Nachdenken eigentlich logisch.


Das Problem beim Umbuchen war, dass wir es telefonisch versucht haben, und Asiaten sich ja im allgemeinen mit klaren Aussagen zurückhalten.
Rückrufe der Airline hat uns das Hotel meist leider auch nicht mitgeteilt, so hat es drei Tage gedauert bis wir die Schnauze voll hatten und direkt ins Büro gegangen sind. Dort haben wir den von den 3 Nachrichten erfahren, die für uns hinterlegt worden sind (und die wir an dem Tag nach der Rückkehr dann auch endlich mal bekommen haben), und, dass es leider nur für einen von uns möglich ist früher zurück zu fliegen.
Also sind wir zu zweit in Kathmandu geblieben.
Zu besichtigen gibt es ja einiges. Angefangen haben wir noch zu dritt mit Swayambhunath, dem Affentempel, der größten buddhistischen Tempelanlage in Kathmandu, die auf Grund ihrer Affenpopulation zu diesem Namen gekommen ist.
Alles extrem voll mit Menschen, sehr viel Dreck und Müll, was scheinbar aber keinen zu stören scheint, Räucherstäbchen, Butterlampen, Feuerschalen, Blumen und und und.
Eine Fülle von Eindrücken, die fast nicht mehr aufzunehmen ist.
Zum Glück ist dort praktisch alles aus Stein, den wirklich vorsichtig wird mit dem Feuer nicht umgegangen.
Ebenfalls sehr beeindruckend war Pashupatinath, der größten hinduistischen Tempelanlage in Kathmandu. Auch hier wieder Menschenmassen, noch mehr Dreck und wieder eine Vielzahl von Eindrücken. Da an dem Tag ein hohen hinduistischer Feiertag war, war es an einigen Stellen auch extrem geschmückt.


Pashupatinath ist gleichzeitig auch eine Verbrennungsstätte, und als wir an einer Stelle am Fluss einen großen brennenden und stark rauchenden Holzhaufen gesehen haben, habe ich den Führer den wir hatten gefragt, ob da brennt was ich denke. Ja, das war es. Man ist also live dabei wenn Tote verbrannt werden. Nach ca. 3 Stunden ist das Feuer runtergebrannt und die Reste werden in den Fluss gekippt. Einfach eine komplett andere Welt.
Die Vorstellung einen Toten zu begraben, das Grab zu schmücken und zu pflegen ist für die Menschen dort allerdings genauso fremd und skuril.
An fast allen größeren touristischen Stellen bieten sich Leute als Führer an, und es schadet nicht, das Angebot anzunehmen. Man erfährt so doch recht viel über Land und Leute und auch über Bräuche und Sitten.
Lästig sind hierbei, wie in allen Ländern, die Souvenierverkäufer. Hat man dem einen gesagt man will nichts, steht auch schon der nächste da, und will einem genau das Gleiche verkaufen L
Fast schon lustig war die junge Frau, die uns Mandala-Anhänger verkaufen wollte. Während wir normalerweise mit „No, thank you!“ abgeblockt hatten meinte einer von uns diesmal „Maybe later“ in der Hoffnung, dass wir dann ja schon wieder weit weg sind. Naja, waren wir ja auch, aber die Dame hat halt das Maybe ausgeblendet und nur later wahrgenommen, und stand eine halbe Stunde später wieder bei uns: „But you said later!“
Hat dann eine gute Viertelstunde gedauert sie los zu werden. Ich hatte ihr erklärt, dass mein Glaube verbietet so was zu tragen, das hat sie so irritiert, dass ich sie zumindest los war.
Des weiteren haben wir uns noch Bothnat, Durbar-Square, Patan und Baktapur angesehen, alles Tempel- oder alte Palastanlagen, und nach einer Weile war unser Bedarf an Tempeln mehr als reichlich gedeckt.
Hinduismus und Buddhismus leben dort sehr einträchtig nebeneinander, oft sind die Tempel nur wenige Schritte auseinander. Die Tempelfiguren ähneln sich auch ziemlich. Der einzige Unterschied ist, dass man als „Ungläubiger“ in fast jeden buddhistischen Tempel rein darf, während an hinduistischen Tempel in den meisten Fällen dran steht, dass man als nicht Hindu draußen bleiben muss.

Das Fotografieren wird an den meisten Stellen toleriert, da sich das Leben in Nepal im wesentlichen auf der Straße abspielt sollte man jedoch bei Menschen Bedacht walten lassen und einfach vorher fragen. Die meisten wollen nicht fotografiert werden, manche stört es nicht, und einige halten dann hinterher die Hand auf.

Um zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten hin zu kommen empfiehlt sich entweder das Taxi oder die Rikscha. Für den richtigen Preis haben wir vorher im Hotel den Bell-Captain (praktisch der Hotelpage) gefragt, der in der Hinsicht sehr gut informiert war. Meist haben wir uns das Taxi dann selber gesucht (stehen fast immer vor dem Hotel) und den Preis entsprechend ausgehandelt. In vielen Fällen 50 ct. mehr als der genannte Preis, aber im Normalfall immer die Hälfte von dem was der Fahrer wollte.
Wenn wir den Bell-Captain das Taxi haben besorgen lassen, war es meist der Preis den er genannt hat, ab und an sogar weniger.
Auf einem Rückweg saßen wir schon im Taxi und haben den Preis verhandelt (wir wussten ja noch was wir auf dem Hinweg gezahlt hatten), aber der Fahrer wollte par tout nicht von seinem viel zu hohen Preis runter. Ende vom Lied war, wir sind ausgestiegen, in Richtung Hauptstrasse gegangen, und nach ca. 200 m kam er hinter uns her und hat den Preis dann akzeptiert. Man muss nur stur genug sein.

Ich habe allerdings noch nie ein Land gesehen, in dem sie so uniformgeil sind wie dort. Für Uniformfetischisten wahrscheinlich ein Paradies.
Nach einiger Zeit hatten ich raus, dass die Jungs im blauen Flecktarn und Stahlhelm wohl Polizisten sind, die im grünen zum Militär gehören, wobei ich hier mindestens 2 unterschiedliche Muster gesehen habe.
Dann gab es noch eine Reihe anderer Uniformen, von denen ich aber vermute, dass sie zu verschiedenen Sicherheitsdiensten gehören.
Auch der Sicherheitsdienst von unserem Hotel war immer in vollem Ornat und hat auch sehr zackig gegrüßt.
Nachdem wir keine Tempel mehr sehen konnten haben wir uns noch einen Wellnesstag gegönnt. Am Vorabend sind wir zu dem Spa hin, und haben nach einem Termin gefragt. 10 Uhr war zu früh, weil da erst wieder der Strom angeschalten wird und es eine Weile dauert bis die Sauna aufgeheizt ist.
Alles in allem war es sehr entspannend. Eine Stunde Sauna und 3 Stunden diverse Massagen und, hm, keine Ahnung mehr wie es heißt, sieht aber aus wie die chinesische Wasserfolter.
Man bekommt eine halbe Stunde warmes Öl auf die Stirne geträufelt. Ausgesprochen entspannend, ich bin dabei mehrfach halb weggedämmert.
Hinterher hat man allerdings das ganze Öl in den Haaren, und die Duschen sind halt nepalesische Duschen. Immerhin hatten sie einen Gasdurchlauferhitzer, so hat man mit etwas Glück auch tagsüber warmes Wasser.
Ich hatte allerdings grad schon Schaum im Haar als gar kein Wasser mehr kam. Grund war, dass das Wasser von einem Dachtank kam der eben leer war. Nach 2 Minuten war er aber wieder soweit gefüllt, dass ich das Öl rauswaschen konnte.
Essen gehen kann man Abends in Thamel, dem Touristenviertel sehr gut, vom Everest Steak House (sehr empfehlenswert) bis hin zu mexikanischer Küche ist alles vorhanden. Auch hier wieder die handelsüblichen Straßenverkäufer, die man einfach ignorieren muss.
Als dann der Rückflugtag gekommen war sind wir zeitig an den Flughafen gefahren. Zu beachten ist hier, dass man noch mal ca. 17 Euro in Nepalesischen Rupien als Flughafengebühr braucht. Das also gleich am Anfang beiseite legen.
Sehr nett waren die beiden nepalesischen Fotojournalisten die wir noch kennengelernt hatten.
Die haben uns die nepalesische Lebensweise sehr deutlich gemacht. Sie wollten auf eine Konferenz in Karatschi, aber der gebuchte Flug war überbucht und sie sind dageblieben. Die nächsten 4 Stunden haben sie dann versucht einen anderen Flug zu bekommen. Letzten Endes sind sie mit uns nach Abu Dhabi und von dort aus dann nach Karatschi. Nachdem sie den Flug hatten, über Freunde von ihnen die am Flughafen arbeiten, sind sie noch zum Essen und haben uns gebeten aufs Gepäck aufzupassen. Fand ich schon einen ziemlichen Vertrauensbeweis, schließlich haben sie uns ja nicht wirklich gekannt. Einer meinte nur, dass er seine Kamera aber mitnehmen würde, das wäre schließlich sein Baby. Wer kann es ihm verdenken ;-)
Zum Dank gab es hinterher ein Buch über den politischen Umsturz in Nepal, für das er die Bilder beigesteuert hatte. Ist aber verdammt zäh zu lesen. Politische Lektüre, auf Englisch, und dann noch all die fremden nepalesischen Namen ... puuuh!
Der Rückflug war dann sehr zäh, und ich war froh, dass sich weder die Nepalis noch die Araber für die Wasserflasche seitlich am Rucksack interessiert haben. Die Schilder mit dem Tütchenblödsinn hängen zwar auch überall, aber es schert sich keiner drum.

Ein Urlaub der richtig viel Spass gemacht hat, und erholsam war wie selten ein Urlaub. Auch wenn das die wenigsten wirklich begreifen können . "Ist doch viel zu anstrengend!".
Ja, ist es, aber auf angenehme Weise :-)

Wir kommen wieder, ganz bestimmt!

Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7

09 Februar 2009

Reisebericht Nepal - Teil 7

Am nächsten Tag ziehen wir dann weiter nach Lukla. Das Wetter ist immer noch so schlecht, dass wir davon ausgehen, dass auch heute nicht fliegen wird. Wir befürchten allerdings, dass es in Lukla sehr voll sein wird, denn die Massen strömen ja alle dort hin.
Aber wir haben die Rechnung ohne Dawa gemacht. Der läuft schnurstracks in seine Stamm-Lodge gegenüber vom Flughafen und bekommt problemlos zwei Zimmer für uns. Von anderen erfahren wir am Abend, dass sie ziemlich gesucht haben, und teilweise Zimmer für über 90 US$ angeboten bekommen haben. Nur mal zum Vergleich, im Regelfall bezahlt man pro Person ca. 2 Euro, wie wir es auch hier tun.
Für uns ist die Warterei kein Problem, da wir ja eh zu früh dran sind, und der Flug nach Deutschland noch eine Weile hin ist. Bei anderen sieht das schon schlechter aus. Der Heimflug einer Amerikanerin geht zum Beispiel morgen Abend, und da muss sie mit.
Ausser mit dem Flugzeug kann man noch mit dem Helikopter fliegen, dass geht auch bei schlechtem Wetter, kostet aber 600 US$ und selbst da hat sie keinen Flug mehr bekommen.
Die andere Möglichkeit wäre mit dem Bus zu fahren, wobei man von Lukla aus erst mal 8 Tage zur Bushaltestelle läuft und dann noch 2 Tage Busfahrt vor sich hat.
Bei Youtube findet sich da ein netter Film zu dem Problem -> Yeti no fly
Am nächsten Morgen ist aber wieder klare Sicht und der Flugbetrieb wird gegen 7 Uhr aufgenommen. Ein Taubenschlag ist nichts dagegen. Vier Maschinen können gleichzeitig da sein, die erste Maschine landet um 7 Uhr, die vierte gegen 7.15 Uhr, und kaum ist die richtig auf dem Parkplatz rollt die erste wieder raus.
Die Geräuschkulisse ist beeindruckend. Ob der kurzen Landebahn müssen die Maschinen erst mal mit angezogener Bremse die Motoren voll aufdrehen um am Ende der Rollbahn (bergab) dann genügend Schwung zu haben. Mittlerweile reicht es auch, da die Rollbahn geteert wurde. Als es noch eine Schotterpiste war, sind die Maschinen über die Kante raus und wurden dann erst im „Flug“ gefangen.
Am Vorabend meinte Dawa zu uns, dass es vermutlich einen Tag später bei uns wird, da zuerst die anderen ausgeflogen werden. Was uns aber relativ egal ist. Einen weiteren Tag hier stehen wir locker durch, zumal es eine „deutsche“ Bäckerei direkt neben der Lodge gibt. Wir sind also versorgt. Ach ja, in Namche Bazar oben gibt es ebenfalls eine Bäckerei, die von einem ausgewanderten Deutschen betrieben wird. Kurz bevor wir dort mal reingeschaut haben meinte ich noch so, jetzt trinken wir einen Kaffee und dazu ein schönes Stück Schwarzwälder-Kirschtorte. Und jetzt ratet mal was der dort tatsächlich anbietet ...
Naja, auf jeden Fall haben wir es uns dann erst mal im sonnigen Innenhof der Lodge gemütlich gemacht, nachdem wir eine Weile dem Flugbetrieb zugesehen hatten. So nah wie dort kommt man wohl sonst nirgends an ein Flugfeld heran, und auch die Absturzstelle ist frei zugänglich. Die Wracktrümmer liegen noch vor Ort, auf einen Haufen getürmt und mit einer Plane abgedeckt.
Gegen Mittag geht V. noch mal in den Ort ein bisschen Fotografieren, und wir beiden anderen sind noch am überlegen uns was zum Essen zu besorgen, treffen wir eine englische Reisegruppe wieder, mit der wir uns schon am Abend unterhalten hatten. Sie versuchen jetzt einzeln ausgeflogen zu werden, weil es unmöglich ist, ein komplettes Flugzeug zu bekommen, was bei ihnen notwendig gewesen wäre.
In dem Moment kommt Dawa auf uns zu, unsere Tickets in der Hand und meint „You fly in one hour!“. Und dass, nachdem er vor etwa 2 Stunden noch meinte dass das mit dem nächsten Tag sicher sei.
Die Engländer sind zurecht neidisch. Am nächsten Tag werden wir sie in Kathmandu wiedertreffen, wo sie uns dann fragen, wen wir geschmiert hätten und mit wie viel, damit wir so problemlos weggekommen sind. Naja, wir hatten einfach Dawa.
Jetzt wird es hektisch. Die Rucksäcke hatten wir zwar vorsorglich schon morgens gepackt, man weiss ja nie, aber schnell alles holen, in den Flughafen bringen, Volker in Lukla suchen (Gott sei dank ist das Kaff klein), seine Sachen packen rüberbringen, Lodge bezahlen.
Dawa erledigt den „Check-In“. Und verschwindet dann noch mal kurz. Zurück kommt er mit Katas, die weissen Schals, die im buddhistischen als Geschenk überreicht werden, hängt sie uns um und verabschiedet sich sehr herzlich von uns.
Die Frage, wie er das mit den Flügen jetzt doch noch gedeichselt hat beantwortet er so, wie die meisten Fragen, mit einem Lachen und Schulterzucken. Er hat uns einfach nicht verstanden. Das war das, was sehr, sehr schade war. So haben wir weniger über Land und Leute erfahren, als wir das gerne hätten.
Der Flug selber ist ereignislos. Mit dem Taxi fahren wir dann nach Kathmandu rein zu dem Hotel in dem wir auf dem Hinflug schon waren, und versuchen ein Zimmer zu bekommen. Ist aber voll, dafür helfen sie uns im Nachbarhotel ein Zimmer zu bekommen. Ging also auch ohne Probleme.

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05 Februar 2009

Reisebericht Nepal - Teil 6

Die Nacht ist sternenklar, und da hier weit und breit kaum eine künstliche Lichtquelle ist, kann man einen atemberaubenden Sternenhimmel beobachten. Kommentar von V.: Jetzt mein Stativ mit dem Nachführmotor und mein Teleskop!
Da es am Morgen nicht besser bei uns ist gehen wir noch mal zu der Rescue Station (bei der vorhin ein Helikopter einen abgeholt hat, der sich nicht genügend akklimatisiert hatte), um Fieber messen zu lassen.
Nachdem wir eine Weile gewartet hatten, kamen die beiden Damen in Begleitung eines alten Japaners heraus, der salopp gesagt, überhaupt nichts mehr mitbekommen hat. In der Zwischenzeit kommt der nächste Helikopter. Wir erfahren, dass der Mann in der Nacht (!) vom Gokyo heruntergetragen worden ist, und die Nacht in der mobilen Druckkammer der Station verbracht hat. Das heißt aber für die Ärzte, dass die ganze Zeit jemand pumpen muss, um genügend Atemluft in das Gebilde zu bringen, damit der Patient nicht erstickt.
Das Verfahren ist uns am vorherigen Nachmittag erklärt worden mit dem Kommentar: Seid nett zu euren Begleitern, es könnte sein, dass von denen mal irgendeiner Pumpen muss!
Der Patient hier ist, wie schon gesagt überhaupt nicht mehr aufnahmefähig, und selbst die Entscheidung zu dem Heli hinzulaufen und einzusteigen muss bekommt er nicht mehr hin. Die Ärztin muss ihn regelrecht anstoßen und ihm sagen was zu tun ist. Also das ist ein Ende so einer Tour, dass ich nicht haben muss.
Beim Fiebermessen kommt dann auch Fieber heraus, und beide Ärztinnen begrüßen unsere Entscheidung 2 Tage vor dem Gipfel umzudrehen und es eben nicht zu erzwingen.
Ist zwar für uns alle drei sehr enttäuschend, aber es ist besser so. Und die Berge laufen ja nicht weg. Im Gegenteil, der Himalaja wächst ja pro Jahr so ca. 1 cm.

Wir hatten damit gerechnet, dass uns die Höhe Probleme macht, evtl. auch die Fitness oder die Gelenke, dass uns dann aber eine Erkältung in die Knie zwingt ist etwas frustrierend.
Aber, hilft alles nichts, wieder retour. Mit unserem Guide vereinbaren wir, dass er bei Gelegenheit versucht unseren Rückflug nach Kathmandu auf einen früheren Tag umzubuchen, was er in Namche Bazar auch tut. Da die Lodge dort ausgebucht ist (ok, es hätte auch noch genug andere gegeben), vereinbart Dawa, der den Besitzer wohl sehr gut kennt, dass wir die Nacht im privaten Gebetsraum der Familie verbringen dürfen. Ein sehr schöner Raum und Platz wie seit langem nicht mehr.
Als wir dann tags drauf in Phakding (eine Tagesetappe vor Lukla) ankommen, ist das Wetter wieder relativ schlecht, und wir erfahren, dass heute nur 2 Flugzeuge geflogen sind, bevor der Flugbetrieb eingestellt wurde. Die meisten Trekker laufen trotzdem weiter, und wir sind diese Nacht die einzigen Gäste in der Lodge. Unser Flug soll aber auch erst übermorgen gehen.

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Teil 4
Teil 5
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02 Februar 2009

Reisebericht Nepal - Teil 5

Morgens ist dann auch die Scheibe nicht nur beschlagen, sondern mit einer recht dicken Eisschicht überzogen. Draußen ist ebenfalls alles gefroren.
Nach ein paar Metern Wandern wird aber wieder gut warm, und da die Sonne wieder raus kommt ist es gut auszuhalten. Allerdings bin ich mittlerweile auf lange Unterwäsche umgestiegen.
Das Ziel für heute heißt Machermo (4500 m).
Da es auch heute wieder recht steil hoch geht, sind wir ebenfalls wieder am frühen Mittag in Machermo. Da es aber anstrengend genug war, reicht das auch.
Bei den Höhenangaben sieht man nur den Höhenunterschied zwischen Start- und Endpunkt. Dazwischen geht es allerdings ständig rauf und runter, und das immer ganz schöne Strecken.
So liegen zum Beispiel zwischen Namche Bazar (3440) und Phortse Tanga (3700) nur circa 300 m, aber es geht unter anderem über den Mong-La mit 4000 m. Also erst mal 600 m rauf und dann wieder 300 runter.
Oder wie es auch immer wieder passiert: die Route führt meist an Tälern entlang. Mal weiter untern mal weiter oben. So waren wir zeitweise auf Flusshöhe, mussten dann ca. 400 m hochsteigen dort mit einer Hängebrücke den Fluss überqueren um dann auf der anderen Seite fast die ganze Strecke wieder nach unten zu steigen, und dann ein paar Meter weiter wieder rauf. Da hätte man die Brücke auch durchaus tiefer anbringen können.

Sisyphos hätte seine Freude gehabt.
Und so geht es uns auch hier. Als wir keuchend auf Machermo zulaufen zeigt und Mankumar, einer unsere Träger, der uns entgegenkommt wo unsere Lodge für heute ist. Super nur noch 500 m ebenes Gelände. Hundert Meter weiter werden wir eines besseren belehrt, denn da können wir sehen dass noch eine Schlucht dazwischen liegt. Wäre eine tolle Stelle für eine Hängebrücke, nur mal so angemerkt. Aber nein, hier müssen wir erst 200 m steil runterlaufen und auf der anderen Seite genauso steil wieder nach oben.
Aber hinterher vor der Lodge in der Sonne zu sitzen macht das ganz schnell wieder vergessen.
Während wir so dasitzen und den Tee genießen (übrigens ein super leckeren Zitronentee den die da ausschenken), können wir unserem Guide bei der Haarwaschen zuschauen. Hier wäre zwar eine heiße Dusche möglich, aber erstens sind die Jungs dort etwas härter drauf als wir, zum anderen kostet es Geld. Also macht sich Dawa frei und wäscht sich die Haar im freien (es windet doch ganz schön) mit eiskaltem Wasser an einem betonierten Waschtrog.
Wir verzichten schon auf die heiße Dusche, da die Hütte in der die ist extrem zugig ist, und wir mittlerweile alle eine ziemlich üble Erkältung beieinander haben. Da sind feuchte Haare sicher keine gute Idee.
Dort oben gibt es einen Rescue Point, eine für die Träger und Guides eingerichtete Erste-Hilfe-Station, in der diese sich sehr günstig ärztlich versorgen lassen können, und auch umsonst übernachten können.
Es ist nämlich mit nichten so, dass die Träger dort mit der Höhe besser zurecht kommen als die Touris. Viele bekommen durch das von den Agenturen meist zu schnell angesetzte Aufstiegstempo genauso die Höhenkrankheit. Und viele Agenturen sorgen dann nicht für Hilfe, sondern entlassen die Träger einfach, die dann schauen müssen, wie sie wieder nach unten kommen, sich dann aber auch meist nicht auskurieren sondern unten gleich wieder den nächsten Job annehmen um weiter Geld zu verdienen! Ganz miese Sache!
Es werden dort aber auch Touris versorgt, dann aber zu deutlich höheren Preisen. Darüber und über Spenden wird das ganze finanziert. Ein Tourist bezahlt für eine Untersuchung ca. 50 US$, während ein Porter umgerechnet 50 ct. Zahlt (incl. Medikamente). Finde ich völlig ok, denn die meisten Touris haben ja eh eine Reisekrankenversicherung, und wenn nicht selber schuld.
Jeden Nachmittag halten die beiden Ärztinnen, die dort ehrenamtlich arbeiten, einen Vortrag über Höhenkrankheit. Und da wir eh am überlegen sind, ob wir hier abbrechen oder nicht, höre ich mir den auch gut an. Unser Problem ist im Moment die Erkältung mit Fieber. Mit der Höhe und der Anstrengung haben wir dagegen überhaupt kein Problem. Aber Fieber auf 4500 m Höhe ist einfach kein Spaß.
Nach dem Vortrag entscheiden wir, dass wir den nächsten morgen abwarten, und wenn es weiter geht, auf jeden Fall noch einen Tag bleiben, da wir unsere 1000 Hm, bzw. 3 Tage seit der letzten Akklimatisation eh schon wieder hinter uns haben.
Die Messung meines Blutsauerstoffgehalts ergibt 83 % was in einem normalen Krankenhaus für ziemliche Hektik bei den Ärzten gesorgt hätte. Die Ärztin dort meint aber, dass das logisch ist, mein Körper muss zum einen gegen die Erkältung kämpfen und hat dann noch das Problem, dass er wenig Sauerstoff bekommt und durchs wandern ziemlich ausgepowert wird.
Sie selber sei jetzt seit einem halben Jahr da, und würde immer noch nicht über einen Wert von 90 kommen.

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31 Januar 2009

Speicherstadt


Die hamburger Speicherstadt mit Eis in den Kanälen. Leider mangels Stativ freihand aufgenommen.
Aber es gibt schlimmeres als nochmals da hin zu müssen um es besser zu machen ... ;-)

29 Januar 2009

Reisebericht Nepal - Teil 4

Die nächste Etappe hat uns dann nach Portse Tanga (3700 m) geführt, wo wir mit der Lodge etwas Pech hatten. Die eigentliche Lodge war voll, und die Zimmer in der Porter-Lodge waren es ebenfalls
Nach einigem hin und her kam dann raus, dass im Dormitory noch was frei wäre, und so finden wir also doch noch ein Plätzchen. Hey, wir sind da hin um ein Abenteuer zu erleben. Und ehrlich gesagt, so wie es dort aussieht, hatte ich es die ganz Zeit erwartet. Den bisherigen Luxus mit Spülklosett und Co hatte ich nicht vermutet.
Unsere heutige Unterkunft ist eine roh gemauerte Hütte, innen sind mit Sperrholz drei kleine offene Abteile abgetrennt, in denen Pritschen mit dünnen Schaumstoffmatten liegen. Den Dreck und die Risse deckt die Besitzerin schnell noch mit großen Tüchern ab, und wir können es uns gemütlich machen.
Da wir auch eine Weile in der Küche sitzen verzichten wir auf größeres Essen, eine Nudelsuppe dürfte noch das unverfänglichste sein. Aber immerhin haben wir dank des Flusses vor der Tür fliesend Wasser!
Geheizt wird am Abend dann mit Yakdung, was ziemlich schwierig ist, weil von den guten Leuten noch keiner was davon gehört hat, dass man die alte Asche erst raus macht, bevor man ein neues Feuer macht, und da eine Fensterscheibe komplett fehlt wird das wohl auch nicht lange im Raum bleiben.
Als wir dann irgendwann beschließen uns hinzulegen, entsteht großer Tumult. Die Tür wird aufgerissen, die Träger (unsere und die der aus der anderen Lodge) räumen die Tische und Stühle raus, bringen ein paar wenige Matratzen rein, und das einzige Mal auf dieser Reise wissen wir wo unsere Träger übernachten.
Am nächsten Tag geht es dann weiter nach Dole (4000 m), wo wir schon am frühen Mittag ankommen. Theoretisch könnte man noch bequem die nächste Etappe schaffen, aber mehr als 300 Höhenmeter sollte man pro Tag nicht machen, um nicht Höhenkrank zu werden.
Wir sehe eh jeden Tag mindestens 4-5 Hubschrauber die die Idioten ausfliegen, die partout nicht auf ärztlichen Rat hören wollen und zu schnell hoch sind.
Diese Lodge ist zwar wieder „komfortable“ gebaut, hier gibt es auch eine Indoor-Toilette, aber dafür kein fliesend Wasser, bzw. eben kein Wasser. Hände oder anderes zu waschen ist hier dann schon etwas umständlicher, denn das Wasser das in der Küche benutzt wird, muss erst vom Fluss geholt werden der ziemlich weit unterhalb ist. Dank weniger Eimer muss man also sehr sparsam mit dem Wasser umgehen.
Da die Wände hier nur aus dünnem Sperrholz sind, verspricht die Nacht sehr kalt zu werden. Ich hatte eh schon den ganzen Vormittag gefroren, und da die Lodge unbeheizt ist, wird das den Tag über nicht besser.
Bislang hatten wir mit dem Wetter Glück und es war immer sonnig, heute ist es aber feucht und neblig, und zu der Erkältung die ich mir in Namche eingefangen hatte gesellt sich leichtes Fieber.

Als mich die Logdebesitzerin so frierend in eine Decke eingemummelt sieht meinte sie, dass heute Nachmittag dann der Ofen eingeheizt wird. Nachmittag hieß dann 17 Uhr.
Die Nacht selber in den immer ungeheizten Zimmerchen war dann tatsächlich auch nur 3 Grad warm, aber im Schlafsack war das ok. 

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26 Januar 2009

Reisebericht Nepal - Teil 3

Nach dem Frühstück, ein Brotfladen und Rührei, ging es dann weiter. Die heutige Etappe war Phakding nach Namche Bazar (3440 m).
Man merkt hier sehr schnell, dass der Tourismus in der Gegend boomt, alleine ist man praktisch nie. Die meisten der anderen Trekker werden aber nach Namche Richtung Everest Base Camp abbiegen. Der Weg führt immer einem Fluss lang, den man über mehr oder weniger hohe Hängebrücken überqueren muss. Die wurden allerdings schon vor einiger Zeit gegen Stahlseilbrücken ausgetauscht, man muss sich also recht wenig Sorgen machen. Lediglich wenn Yaks drüberlaufen sollte man warten, allerdings mehr wegen dem Platz.
Unterwegs haben wir dann den ersten Blick auf den Mt. Everest, wobei ich da recht unbeeindruckt von war. Da gibt es hier dann doch einige Gipfel, die schöner sind, aber eben nicht so hoch.
Namche Bazar liegt in einem Kessel, der bis vor ein paar Jahren nur im Südteil bebaut und bewohnt war, zwischenzeitlich hat aber der Tourismus einen wahren Bauboom ausgelöst, und der gesamte Kessel ist voll mit Häusern, im wesentlichen Lodges um der Menschen Herr zu werden.
Unsere Lodge ist wieder recht gemütlich, auch wenn wir morgen umziehen müssen, da sie dann voll sein wird. Ist aber alles kein Problem.
In Namche Bazar wird jeden Tag Markt gehalten, auf dem Händler die per Yak über den Nangpa-La aus Tibet kommen alles mögliche verkaufen. Im wesentlichen Turnschuhe und andere Bekleidungsstücke. „Good copy“ ist eine der häufigsten Aussagen. Wenigstens sind sie gleich ehrlich.
Die nächtliche Ausgangssperre die früher wegen der Maoisten verhängt worden ist, besteht zum Glück nicht mehr, allerdings ist Namche jetzt auch kein Ort, in dem man Nachts noch umherspringen will. Komplett am Hang gebaut hätte ich da viel zu viel Angst mir das Genick zu brechen. Und da wir hier 3 komplette Tage zum Akklimatisieren verbringen werden, kann man sich eh alles in Ruhe ansehen.
Am nächsten Morgen führt uns Dawa zum Everest View Hotel, von wo aus man einen fantastischen Blick auf den Tabuche, Mt. Everest, Lhotse, Lhotse Shar und Ama Dhablam hat. Mit dem Wetter haben wir auch Glück, nicht eine Wolke am Himmel.
Das Hotel selber ist einer dieser kranken Bauten mit druckdichten Zimmern, wo sich reiche Touris hinfliegen lassen, sich dann im Zimmer einschließen, den Ausblick genießen und dann wieder runter fliegen ...
Den Nachmittag verbringen wir in Namche, und die nächsten Tage machen wir immer wieder kürzere Touren in der Umgebung. Wenn wir rechtzeitig dran gedacht hätten, wäre wir nach Thame weiter, das auf der gleichen Höhe liegt, hätte dort übernachtet und wären Tags drauf wieder zurück. Das hätte uns zumindest den Lagerkoller erspart, zumindest wollte am Schluss jeder nur noch weg von dort.

Teil 2


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Teil 8

22 Januar 2009

Reisebericht Nepal - Teil 2

Den nächsten Tag hatten wir noch in Kathmandu zur Verfügung, und haben erst mal mit einer weiteren Agentur geklärt, ob das mit unseren Trägern am nächsten Tag in Lukla alles klar geht. Bis zur unserem Abflug hatte ich nämlich noch keine Rückmeldung bekommen, ob die Buchung klar gegangen ist. War aber alles kein Problem, die Mail kam nicht, weil über mehrere Tag das Internet ausgefallen war.
Den Rest vom Tag haben wir dann in Kathmandu verbracht, und einfach nur gestaunt. So ein Chaos und Gewühle hab ich noch nicht erlebt. Alles sehr dreckig, kaputt, improvisiert und arm.
Am nächsten Morgen ging es dann sehr früh an den Flughafen um mit einer Kleinmaschine nach Lukla zu fliegen. Gebucht war Yeti Airlines, da die aber überbucht waren, wurden wir kurzerhand von Agnir Air geflogen. Egal, Hauptsache man kommt überhaupt los.
Wie hieß es im Reiseführer? Wenn Sie wollen, dass alles so klappt wie Sie es geplant haben, oder dass es überhaupt klappt, dann fahren Sie in die Schweizer Alpen!
Der Flug selber hat dann bei schönstem Wetter stattgefunden, und der Anflug auf den Flughafen von Lukla ist einfach beindruckend. Da merkt man wie kurz 500 m Landebahn sein können. Wer sich ein genaueres Bild machen möchte, kann sich bei Youtube reichlich Filme ansehen.
Die Unglücksmaschine liegt noch vor Ort, und man kann auch gut die Stelle erkennen wo sie hängen geblieben ist.
Nach der Landung musste das Aussteigen und von der Maschine weggehen sehr schnell gehen, länger als 15 min steht eine Maschine dort recht selten.
Unser Guide hat uns dann gleich vor der Gepäckausgabe in Empfang genommen. Dort werden zwar die Gepäckabschnitte gefordert, aber letzten Endes werden die Rucksäcke auf Zuruf herausgegeben. Klappt aber alles wie am Schnürchen, 5 min später saßen wir in der Lodge gegenüber und haben unseren Begrüßungstee getrunken.
In der Zeit haben die beiden Träger, die, mal übertrieben gesagt, grad mal einen Kopf größer waren als die Rucksäcke, das Gepäck zusammengebunden, sich auf den Rücken geschnallt und sind schon mal los. Einer hatte dabei 2 Rucksäcke mit jeweils 15 kg und einer hatte nur einen und noch ihr eigenes Gepäck, dass aber vermutlich noch wesentlich leichter war als unsere Daypacks. Die Jungs leben verdammt einfach. Aber immer am Grinsen.
Am ersten Tag sind wir dann von Lukla (2800 m) bis Phakding (2600 m) gelaufen. War eine schöne Eingewöhnung und es ist erstaunlich wie lange man nach oben laufen muss, um 200 Höhenmeter nach unten zu kommen.
Dawa Sherpa, unser Guide, konnte zwar leider nur wenig Englisch, das nötigste ging aber, und was viel wichtiger war, er kannte jeden von dem es wichtig war. Daher hatten wir auch immer richtig schöne Lodges, und auch sonst einen genialen Rundumservice. Er hat uns nämlich nicht nur geführt, sondern auch gleich noch die gesamte Bedienung in den Unterkünften für uns erledigt. Ist wohl normal, aber mit so was rechnet ja keiner.
Die Speisekarte in den Lodges ist erstaunlich umfangreich, allerdings merkt man nach ein paar Tagen, dass es doch alles sehr ähnlich ist. Praktisch immer Gemüse mit Curry und Knoblauch. Auf Fleisch haben wir verzichtet, das findet seinen Weg nämlich auf dem Rücken von Trägern nach oben. Und das heißt: keine Kühlung, keine Verpackung, viel Staub, viel Insekten. Und die Verarbeitung vor Ort ist dann auch nicht gerade das hygienischste.
Gut, einen Hygienetick darf man nicht haben wenn man so eine Tour macht. Nicht immer hat man die Möglichkeit sich zu waschen, was dann doch etwas Improvisationstalent erfordert.
Und wirklich sauber ist dort oben auch nichts, aber es hält sich in Grenzen.
Die Momos (Teigtaschen mit Gemüse, Curry und Knoblauch gefüllt, wahlweise frittiert oder gedämpft) waren auf jeden Fall sehr lecker, und nach dem Waschen draussen vor der Tür, war das Bett sehr bequem wenn auch sehr zugig.
Die Nacht selber ging von der Temperatur her recht gut, im Zimmer hatten wir so um die 10-13 Grad, und in den Schlafsäcken war es daher recht angenehm, fast sogar zu warm, was uns später dann auch zum Verhängnis geworden ist. Man fängt an zu schwitzen, macht den Schlafsack etwas auf, und weil die Fenster und Mauern alles sind, nur nicht dicht, hat man sich ganz schnell einen Zug geholt.

Teil 1
Teil 3
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Teil 5
Teil 6
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Teil 8

19 Januar 2009

Spröde, rissige Haut ...

Bevor es mit dem Reisebericht weiter geht, hier noch eine kleine Spielerei.

Reisebericht Nepal - Teil 1

Nachdem schon einige Fragen zu meinem Nepal Urlaub kamen (ja, ihr dürft auch gerne die Kommentarfunktion verwenden, auch bei den Bildern), werde ich jetzt hier in Etappen mal ein bisschen was schreiben.

Ich war mit 2 Freunden auf einer Trekking-Tour zum Gokyo-Ri. Bzw. das war der Plan.
Geplant haben wir es individuell, weil wir uns nicht an eine Gruppe hängen wollten, die wir nicht kennen, und bei denen wir nicht einschätzen können wie sie drauf sind.
Und so konnten wir auch unser eigenes Tempo planen und durchziehen.
Die Vorbereitungen haben im November letzten Jahres begonnen, einfach mal damit, dass wir uns die Tour rausgesucht haben, und den Ablauf mit Hilfe des Lonley Planet Reiseführers aufgestellt haben.
Den Flug nach Kathmandu habe ich im Januar gebucht, und obwohl die Buchungsautomaten erst seit zwei Wochen offen waren, war für den Oktober nur noch schwer was zu bekommen. Also wer so was auch mal machen möchte, Anfang Januar Flüge buchen!
Mitte Oktober ging es dann los: Frankfurt – Kathmandu über Abu Dhabi.
Da wir den Innlandsflug nach Lukla (ja, da wo der Flieger abgestürzt ist, ja, die gleiche Airline, ja nur eine Woche vor unserem Flug) über eine Agentur gebucht hatten, und uns von denen auch gleich noch ein Hotel besorgen lassen haben, wurden wir also am Flughafen von Kathmandu abgeholt.
Ein riesen Flughafen, aber doch sehr heruntergekommen. Da wir unsere Visa schon hatten mussten wir nur noch eine Einreiseformular ausfüllen, das wir aber erst mal finden mussten.
Auf den Tischen waren alle möglichen Formulare wild durcheinander, aber welches das richtige ist war nur daran herauszufinden, dass mir eine Kollegin vor dem Urlaub mitgeteilt hatte wie es aussieht.
Nach Immigration und Zoll dann das Gepäckband. Zur Vereinfachung gibt es nur eins, was aber egal ist, wirklich viele Maschinen kommen ja eh nicht an.
Danach noch schnell Geld umgetauscht. 600 Euro gibt ein verdammt dickes Bündel an 500 Rupienscheinen. Die nachzuzählen ist praktisch nicht möglich. Da heißt es dann Vertrauen haben.
Unser Empfangskomitee hat uns dann auch schon am Ausgang erwartet und los ging es zum Hotel. Ich hab ja schon viel an chaotischem Verkehr erlebt, aber Kathmandu schlägt alles um Längen.
Die Straße hat zwei Spuren in beide Richtungen gefahren wird in jede Richtung auf mindestens 3 Spuren, immer schön durcheinander, mit viel Gehupe aber ohne Unfälle.
Nach 10 min. Fahrt hat es mich aber ob der „guten“ Luft mächtig im Hals gekratzt. Die haben dort kein Feinstaubproblem, die haben noch ein Grobstaubproblem. Die erste Vorbereitung auf die sauerstoffarme Luft weiter oben. Der einzige Sauerstoff der hier vorhanden war kam in Form von C02 oder Kohlenmonoxid vor.

Das Hotel war einfach, aber ok. Gegen 6 Uhr haben wir dann erste Bekanntschaft mit dem angeordneten Stromausfall jeden Tag gemacht. Weil zu wenig Energie vorhanden ist, wird halt 2x am Tag für jeweils ein paar Stunden der Strom abgestellt. Das hat zur Folge, dass alle ihre Generatoren anschmeißen und die Luft noch besser wird ...

Teil 2
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Teil 8

12 Januar 2009

Buddha

Buddha (Sanskrit, m., buddha, wörtlich „Erwachter“) bezeichnet im Buddhismus jemanden, der Bodhi (wörtlich „Erwachen“, oft ungenau mit „Erleuchtung“ übersetzt) erfahren hat. Der historische Buddha, Siddhartha Gautama, verwendete die Bezeichnung „Buddha“ sowohl für sich selbst als auch für diejenigen, welche schon früher so wie er aus eigener Kraft, ohne fremde Anleitung, das Erwachen erlangt hatten.

In Nepal wird meist die Darstellung in Form von Buddha Shakyamuni verwandt.

08 Januar 2009

Roter-Augen-Effekt

Damit es hier mit den Nepalbildern mal nicht zu eintönig wird, mal was anderes zwischenrein.
Diesen Burschen, ein Jungfernkranich, habe ich in einem Zoo aufgenommen.

Nur gut, dass der nicht fotografieren kann. Wenn da ein Familienfest fotografiert würde, hätte der Rot-Augen-Blitz aber ganz schön zu tun ;-)

05 Januar 2009

Mt. Everest - Lhotse

Im Hintergrund des letzten Eintrags hat man den Lhotse schon sehen können. Hier jetzt nochmal in groß und mit dem Mt. Everest auf der linken Seite.
Das gelbliche Band, das man an der Lhotsewand zwischen Everest und Lhotse erkennen kann, sind übrigens Muschelablagerungen.

01 Januar 2009

Himalaya Idylle

Für die Anstrengungen beim Trekking im Himalaya wir man mit so einer Landschaft entschädigt. Muss einem liegen, ansonsten sollte man es bleiben lassen.
Aber es ist schon faszinierend, wenn man sich überlegt, dass man an einer Stelle steht, an der die meisten Berge in Europa schon aufgehört haben, und hier geht es nochmal fast 5000 m weiter hoch.
Nur über die Baumgrenze müsste man mit der Natur dort nochmal sprechen - oder mit den Bäumen bei uns ...